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Kirchlicher Pflegedienst Kurpfalz e.V.

Ausbildung Pflegefachmann/-frau (m/w/d)

Ausbildung Schwetzingen / Eppelheim Dauer: 3 Jahre

Pflegefachmann, Pflegefachfrau. Ein Beruf, der mit Menschen zu tun hat, mit Verantwortung und mit Zukunft. Bei uns lernen Sie nicht nur, wie Pflege funktioniert, sondern auch, wie gute Pflege Menschen Sicherheit, Würde und Nähe geben kann.

Auch in der Ausbildung gilt bei uns: Sie sind nie auf sich allein gestellt. Erfahrene Praxisanleiter begleiten Sie vom ersten Tag bis zum Examen. Viele unserer Auszubildenden bleiben auch nach dem Examen Teil unseres Teams.

Diese Ausbildung passt zu Ihnen, wenn …

  • … Sie einen Beruf mit Sinn und langfristiger Perspektive suchen
  • … Sie gerne mit Menschen arbeiten. Auch in schwierigen Lebenssituationen
  • … Sie neugierig auf Medizin, Pflege und Psychologie sind
  • … Sie bereit sind, Schritt für Schritt Verantwortung zu übernehmen

Über die Ausbildung

Die generalistische Ausbildung zur Pflegefachkraft dauert drei Jahre. Sie wechseln regelmäßig zwischen Theorie an einer Pflegeschule und Praxis in unserem Pflegedienst. Externe Praxiseinsätze (z. B. Klinik, Pädiatrie, Psychiatrie) gehören zur Ausbildung dazu. Sie sehen die ganze Bandbreite der Pflege.

  • 3-jährige generalistische Ausbildung nach Pflegeberufegesetz
  • Theorie in Kooperation mit regionalen Pflegeschulen: F+U Rhein-Main-Neckar, Caritas Altenpflegeschule Schwetzingen, maxQ. Bildungszentrum für Pflegeberufe und Akademie für Gesundheitsberufe Heidelberg (AFG)
  • Praxis in unserem Pflegedienst und bei Kooperationspartnern
  • Abschluss mit staatlicher Prüfung: europaweit anerkannte Qualifikation

Welche Schule passt zu mir? Jede der genannten Pflegeschulen hat ihre Stärken. Lage, Schwerpunkte, Klassengröße, Schulorganisation. Wir besprechen das mit Ihnen vor Ausbildungsstart und schauen, was am besten zu Ihrem Wohnort und Lerntyp passt.

Wie ein Ausbildungstag aussieht

Die Ausbildung wechselt im Block-System zwischen Schule und Praxis. In den Theoriephasen besuchen Sie die Pflegeschule, in den Praxisphasen sind Sie bei uns im Einsatz. In der häuslichen Pflege, in unserer Tagespflege oder in der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.

In den ersten Wochen sind Sie Beifahrerin oder Beifahrer einer erfahrenen Pflegekraft. Sie lernen Klienten kennen, schauen zu, fragen, übernehmen Schritt für Schritt einzelne Aufgaben. Niemand erwartet, dass Sie alles sofort können.

Mit der Zeit wachsen Sie in mehr Verantwortung hinein: eigene Touren mit Anleitung, eigenständige Versorgungseinsätze, Wundversorgung, Medikamentengabe, Dokumentation. Über die externen Einsätze in Klinik, Kinder- oder Psychiatriebereich lernen Sie auch die Felder kennen, die später vielleicht eine Spezialisierung werden können.

Eine Praxisanleiterin oder ein Praxisanleiter ist während der gesamten Ausbildung Ihre feste Bezugsperson. Bei Fragen, Unsicherheiten oder schwierigen Situationen können Sie sich jederzeit melden. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Lernens.

Was Sie lernen

  • Grund- und Behandlungspflege
  • Wundversorgung und Medikamentenmanagement
  • Palliativpflege. Begleitung am Lebensende
  • Umgang mit Demenz und herausfordernden Situationen
  • Gesprächsführung mit Klienten und Angehörigen
  • Dokumentation und pflegerische Planung
  • Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre
  • Zusammenarbeit mit Ärzten, Apotheken, Therapeuten und Pflegekassen

Voraussetzungen

Es gibt drei Wege, die zur Ausbildung führen (geregelt im Pflegeberufegesetz § 11):

  • Mittlere Reife (Realschulabschluss oder gleichwertig)
  • Hauptschulabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung von mindestens zwei Jahren
  • Hauptschulabschluss in Kombination mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Pflegefachassistenz oder Pflegehilfe

Zusätzlich brauchen Sie:

  • Gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
  • Freude am Umgang mit Menschen und Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • Führerschein Klasse B – siehe Hinweis unten

Zum Führerschein: Wir sind ein ambulanter Pflegedienst. Unsere Fachkräfte fahren später eigenständig zu unseren Klienten in der Region. Spätestens für die Übernahme nach dem Examen ist der Führerschein der Klasse B Voraussetzung. Wenn Sie ihn noch nicht haben, machen Sie ihn am besten während der Ausbildung. Idealerweise früh, damit er nicht mit der Examensvorbereitung zusammenfällt. Sprechen Sie uns gerne an, wir geben Tipps zur zeitlichen Planung.

Unsicher, ob Ihr Abschluss reicht? Sprechen Sie uns einfach an. Wir schauen gemeinsam, welcher Weg in Ihrer Situation passt. Auch internationale Abschlüsse lassen sich oft anerkennen.

Vergütung & Benefits

Ausbildungsvergütung nach TVAöD-Pflege

Die Vergütung steigt jährlich entsprechend dem Ausbildungsjahr. Die konkreten Beträge besprechen wir transparent im persönlichen Gespräch.

  • Erfahrene Praxisanleiter, die Sie während der gesamten Ausbildung begleiten
  • Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) nach Tarif
  • Abschlussprämie bei erfolgreichem Bestehen der Examensprüfung
  • Evangelische Zusatzversorgung (EZVK) als betriebliche Altersvorsorge
  • 30 Tage Urlaub pro Jahr
  • Firmenfitness: vergünstigter Zugang zu Pfitzenmeier, Venice Beach und weiteren Studios (auch für Angehörige im selben Haushalt)
  • Übernahmegarantie bei guten Leistungen. Wir bilden für uns selbst aus
  • Ein Team, das begleitet und unterstützt: Ausbildung läuft bei uns nicht nebenbei
  • Ein Umfeld, in dem Fragen ausdrücklich dazugehören

Wie es nach der Ausbildung weitergeht

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft ist kein Endpunkt. Sie ist die Grundlage. Wer bei uns das Examen besteht, hat danach viele Wege offen. Was zu Ihnen passt, schauen wir gemeinsam an, wenn Sie bei uns angekommen sind:

  • Weiterbildung zum Wundexperten
  • Praxisanleiter-Qualifikation: Sie bilden später selbst die nächste Generation aus
  • Gerontopsychiatrische Fachkraft: Spezialisierung auf Demenz und Alterspsychiatrie
  • Palliative Care: Vertiefung in der Sterbebegleitung
  • Pflegedienstleitung (PDL): nach einigen Jahren Berufserfahrung
  • Akademisches Pflegestudium: berufsbegleitend möglich

Welcher Weg zu Ihnen passt, finden Sie nicht heute. Das ergibt sich, wenn Sie bei uns angekommen sind und merken, wo Ihre Stärken liegen.

Auch ein späterer Einstieg in die Pflege ist möglich

Viele unserer Auszubildenden stehen schon mitten im Leben. Mit Familie, mit Berufserfahrung aus anderen Bereichen oder nach einer beruflichen Pause. Eine Umschulung kann bei Bedarf gefördert werden. Wir unterstützen Sie dabei und prüfen gemeinsam mit Ihnen und der Agentur für Arbeit, was in Ihrer Situation möglich ist.

Pflegeausbildung bei uns heißt: einen Beruf lernen, der bleibt. Und Menschen kennenlernen, die in Erinnerung bleiben.

Über uns: im Kurzüberblick

Der Kirchliche Pflegedienst Kurpfalz e. V. ist ein stetig wachsender ambulanter Pflegedienst, der derzeit rund 880 Menschen in unserer Region begleitet. Wir versorgen unsere Klienten in der häuslichen Umgebung, in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, in unseren Betreuungsgruppen, in betreuten Wohnanlagen und in unserer Tagespflege. Unser Einzugsgebiet umfasst die Gemeinden Brühl, Eppelheim, Heidelberg-Pfaffengrund, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen.

Sie müssen sich nicht sofort entscheiden. Wenn Sie unsicher sind, ob die Pflegeausbildung das Richtige ist, melden Sie sich einfach. Ein kurzes Gespräch oder ein Schnupperpraktikum hilft oft mehr als jede Broschüre.

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z. H. Frau Heike Wies
Hildastraße 4a
68723 Schwetzingen

Telefon: 06202 / 27 68 0
E-Mail: (max. 10 MB Anhang)

Die Rücksendung eingereichter Unterlagen erfolgt nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch hin. Andernfalls werden diese nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nach den Vorgaben des Datenschutzes vernichtet bzw. gelöscht. Hinweise zum Bewerberdatenschutz finden Sie in unserer Bewerberdatenschutzerklärung (PDF).

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